Brescia

Die zweitgrößte Stadt in der Lombardei und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist Brescia "Brixen". Mit ca. 193.000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt der Lombardei und gilt als drittgrößte Industrieregion Italiens. Die Bresciani leben auf rund 90 Quadratkilometern.

Informationen über Brescia

Vor Christus Geburt war „Brixia“ in keltischen Händen, bis dann um 225 vor Christus die Römer die Führung übernahmen. Im Jahre 27 vor Christus wurde hier von Augustus eine Zivil-Kolonie gegründet, die später von Attila im Jahre 452 geplündert wurde. Eine Zeitlang lebten dann hier die Karolinger.

Brescia ging durch viele Hände, unter anderem die Visconti aus Mailand und die Venezier. Ende des 18. Jahrhunderts ging Brescia an die Österreicher, revoltierte aber ca. 50 Jahre später. Letztlich brachte der 10 tägige Volksaufstand außer vielen Verlusten – auch unter den Zivilisten – gar nichts, denn für weitere 10 Jahre blieb Brescia österreichisch.


Erst 1859 gelang es Guiseppe Garibaldi, die Stadt in einem Freiheitskampf wieder für Italien einzunehmen. Hierfür erhielt die Stadt auch ihren Beinamen „Leonessa d’Italia“

Ausflugsziele rund um Brescia

Die Stadt ist nicht zuletzt durch den Gardasee bekannt. Zahlreiche archäologische Funde haben in den letzten Jahren die Stadt Brescia immer wieder Schlagzeile eingebracht. Diese belegen, dass hier schon in der Jungsteinzeit einige Völker lebten.

Sehenswert ist hier vor allem Burg Castello di Brescia auf den  Monte Maddalena.  Hat man sich die Mühe gemacht den Berg zu erklimmen, wird man gleich doppelt belohnt, denn neben dem eigentlichen beschwerlichen Weg Ziel hat man hier zusätzlich noch einen bestechend schönen Blick auf die umliegende Landschaft.

Persönlichkeiten

Gasparo da Salò, ein italienischer Geigenbauer wurde zwar nicht in Brescia geboren, brachte der Stadt aber einige Bekanntheit als Geigenbauzentrum ein. Sein Schüler und später auch Geigenbauer Giovanni Paolo Maggini hingegen wurde in der Nähe von Brescia geboren.

Neben den Longobardenkönigen Rothari, Rodoald und Desiderius, die allesamt in Brescia geboren sind ist noch der 1155 in Rom hingerichtete Kirchenreformer Arnold von Brescia zu erwähnen.

Neben einigen Künstlern, wie dem Kupferstecher Fausto Anderloni, dem Bildhauer Antonio Calegari und dem Dichter Cesare Arici, sind auch aus dem sportlichen Bereich einige Namen zu erwähnen: Giacomo Agostini – Motorradrennfahrer und 15-facher Weltmeister und Gianfranco Comotti – Autorennfahrer sowie auch der Fußballspieler Aimo Diana.
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