Insel La Maddalena

Das Inselarchipel La Maddalena ist eine Inselgruppe die genau zwischen Sardinien und Korsika liegt und zu der Republik Italien  gehört.
Es setzt sich aus den sieben Hauptinseln Isola Maddalena, Isola Caprera, Isola di S. Stefano, Isola Spargi, Isola Budelli, Isola S. Marina und Isola Rozzoli.

La Maddalena.jpgDes Weiteren gehören zu dieser Inselgruppe noch viele kleinere Inseln. Insgesamt gehört die Inselgruppe zu Gallura in der Sardische Provinz Olbia-Tempio und gibt mehr als 11.000 Einwohnern ein himmlisches Zuhause. Die Insel La Maddalena bildet mit ihren circa 50 Quadratkilometer den La Maddalena Archipel-Nationalpark. Zwar ist die Insel zum Teil sehr felsig ausgeprägt, hat aber wunderschöne Strände zu bieten.

Der Hauptort der Insel heißt ebenfalls La Maddalena, der von korsischen Schäfern gegründet wurde. In ihrer langen Geschichte war die Insel eine lange Zeit ein Flottenstützpunkt und Arsenal der italienischen Marine. Zeugen aus dieser glorreichen Geschichte sind die viele Gebäude, wie das Admiralshaus. Etliche Bauten, wie beispielsweise die Unteroffiziersschule, werden bis heute aktiv genutzt.

Kueste La Maddalena.jpgIm Jahre 1793 gab es auf der Insel ein sehr spektakuläres Gefecht, das in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Hierbei wurde eine französische Flotte und Landungskräfte durch einige wenige Einheimische erfolgreich vertrieben. Heute leben die Bewohner der Insel überwiegend vom Tourismus und davon, dass sich nach wie vor ein kleiner Militärstützpunkt des Esercito Italiano hier befindet.
Erreichen können Sie La Maddalena mit dem Schiff oder  Boot von Palau auf Sardinien. Die touristische Infrastruktur ist hier sehr gut ausgebaut. Sie finden eine Vielzahl an Hotels, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und einen Campingplatz. Zudem gibt es hier auch unzählige Restaurants, Bars, Diskotheken und Supermärkte.

La Maddalena gilt als einer der zauberhaftesten Orte der Welt. Besonders wird dies bei einer Fahrt über die Panoramastraße an der Küste entlang deutlich, die von Grantstein, einem kräftigen grünen Bewuchs und dem funkelnden Wasser in allen nur erdenklichen Blau- und Grüntönen.

Die Strände sind allesamt sehr gepflegt und laden zu einem ausgiebigen Sonnenbad und zum Schwimmen, Tauchen und Schnorchel ein. Die Gewässer zählen zu den zehn schönsten Tauchgründen Italiens.
La Maddalena Caprera.jpgDa hier die Natur sehr artenreich ist, wird Naturschutz sehr groß geschrieben Schließlich möchte man die mehr als 700 Pflanzenarten auf der Insel erhalten. Zudem gibt es eine Naturschutzzone, die sich von den Inseln Bisce, Bibani, Mortorio und Le Camre bis hin über die gesamte Ostküste von Caprera erstreckt. Hier darf man in keinem Fall ankern und auch sämtlicher Motorsport auf dem Wasser ist hier strengstens untersagt.

Auch vor Touristen machen die Einheimischen hier keinen Halt, wer sich in der Naturschutzzone nicht an die Regeln halten kann, wird herangezogen. Da hilft es auch nichts, wenn man der italienischen Sprache nicht mächtig ist und die vielen Hinweisschilder nicht versteht.

Die Nachbarinsel Caprera gehörte einst dem italienischen Nationalhelden Giuseppe Garbibaldi. Er zog bzw. kämpfte sich im 19te Jahrhundert durch Italien mit ursprünglichen 1000 Soldaten und ermöglichte somit die Einheit der Republik. Auf der Insel befindet sich noch heute die Casa Bianca (das Weiße Nationalpark.jpgHaus) wo Garibaldi gewohnt hat. Inzwischen ist das Gebäude längst zum Museum und Pilgerstätte für viele Italiener. Noch heute erinnern sehr viele Piazza und Strasse in Italien an den Nationalheld „Corso der Mille oder Piazza die Mille“ (Strasse der Tausende oder Platz der Tausende)

Die Insel Budelli, ganz in  der Nähe, gilt als ein Juwel, denn sie ist völlig unbewohnt und hat einen rosaroten Strand. Dies ist in den roten Korallen begründet, die hier am Strand angespült werden  und liegen bleiben. Für Badegäste ist die Insel allerdings seit dem Jahre 2000 geschlossen, denn sie haben immer mehr vom Strand als Souvenir mitgenommen. Heute kann man die Insel mit einem Boot besuchen, allerdings darf man immer noch nicht baden gehen.
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