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Insel Salina
Die Insel Salina gehört zum Archipel der Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer. Sie befindet sich in der Nähe der Nordküste von Sizilien und ist mit 27 Quadratkilometern die zweitgrößte Insel der Liparischen Inseln. Wie viele andere Inseln des Archipels auch, ist Salina vulkanischen Ursprungs und gibt rund 2000 Menschen ein zu Hause.
Bereits in der Bronzezeit war die Insel schon bewohnt, was viele archäologische Funde belegen. Während des äolianischen Neolithikums spielte die Insel eine sehr wichtige Rolle. In der hellenistischen und römischen Epoche entwickelte sich die Insel sehr gut, geriet allerdings im Mittelalter in die Vergessenheit.
Der griechische Name der Insel war „Didyme“, was sich von den beiden Zwillingsvulkanen der Insel her ableitet. Der lateinische Name „Salina“ stammt aus der Zeit der römischen Herrschaft, als sich im Südosten der Insel noch sehr große Salzseen befanden. Geprägt ist das Landschaftsbild vor allem durch die Zwillingsvulkanen „Monte Fossa delle Felci“ mit 962 Metern und der „Monte dei Porri“ mit 860 Metern. Als einzige Insel dieses Inselarchipels verfügt Salina über eigenen Süßwasserquellen, weshalb hier die Vegetation sehr artenreich ist. Die gesamte Insel, bis auf die Ortschaften und eine schmale Küstenstreifen im Nordosten, steht unter Naturschutz. Die Haupteinnahmequelle besteht in dem Anbau der Rebsorte „Malvasia di Lipari“ sowie dem Anbau von Kapern. Im Sommer allerdings ist der Tourismus die Einnahmequelle Nummer Eins.
Die Insel Salina besteht aus den Gemeinden „Malfi“ an der Nordküste, „Santa Marina Salina“ an der Ostküste und der Gemeinde „Leni“ an der Südküste. In Santa Marina Salina befindet sich auch der Fährhafen, der von Milazzo, Neapel und Lipari aus angesteuert wird. Wie bereits erwähnt gibt es hier sehr viele natürliche Wasserquellen, weshalb die Insel eine reiche Flora und Fauna besitzt. Zu Hause sind hier z.B. der Siebenschläfer, sowie sehr viele andren Nestvögelarten und kleine Greifvögel. Des Weiteren kann man hier sehr viele Insektenarten und Eidechsen bestaunen. Auch die Pflanzenwelt ist sehr beeindruckend, so ist konnte hier beispielsweise die Steineiche überleben. An den Steilhängen der Vulkane gibt es auch unzählige Pflanzenarten und Kräuter sowie Farne. Auch die Küste ist sehr beeindruckend. Bezaubert wird man hier jedoch vom glänzenden sauberen Wasser, das selbst in großen Tiefen noch kristallklar ist. Allerdings gibt es hier kaum Strände und wenn dann bestehen sie aus Vulkangestein oder Kies. Sehenswertes gibt es auf der Insel recht viel, denn neben einer beeindruckenden Natur hat die Insel auch schöne Bauten zu bieten. Besonders erwähnenswert ist die Wallfahrtskirche „Madonna del Terzito“, die das älteste Marienheiligtum des gesamten Archipels ist. Sie steht auf Fundamenten eines antiken römischen Tempels und wurde ab dem Jahre 1622 erbaut. Ab dem Jahre 1901 fanden an der Kirche umfangreiche Sanierungsarbeiten statt.
Jedes Jahr, am Gedenktag der Madonna finden in der Kirche und im Gebiet drum herum sehr viele feierliche Prozessionen statt, die Sie in keinem Fall verpassen sollten. Weitere Feierlichkeiten sind die „Sagra del cappero“, die seit 1991 an jedem ersten Juniwochenende in der Gemeinde Malfa gefeiert wird. Hierbei handelt es sich um ein Kapernfest, bei dem die Originaltrachten angezogen und sehr viel traditionelle Musik gespielt wird. |
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Die Haupteinnahmequelle besteht in dem Anbau der Rebsorte „Malvasia di Lipari“ sowie dem Anbau von Kapern. Im
Sehenswertes gibt es auf der Insel recht viel, denn neben einer beeindruckenden Natur hat die Insel auch schöne Bauten zu bieten. Besonders erwähnenswert ist die Wallfahrtskirche „Madonna del Terzito“, die das älteste Marienheiligtum des gesamten Archipels ist. Sie steht auf Fundamenten eines antiken römischen Tempels und wurde ab dem Jahre 1622 erbaut. Ab dem Jahre 1901 fanden an der Kirche umfangreiche Sanierungsarbeiten statt.