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Insel Stromboli
Die Insel Stromboli ist eine der süditalienischen Insel mit einem aktiven Vulkan des Typs „Schlackenkegel“. Die Insel befindet sich nördlich von Sizilien, gehört zum Archipel der Liparischen Inseln und wird von Touristen fast ausschließlich aufgrund des Vulkans besucht, der bereits seit mehr als 2300 Jahren aktiv ist.
Der Stromboli ragt kegelförmig aus dem Meer rund 926 Meter empor. Unter Wasser geht es noch einmal gute 2000 Meter in die Tiefe. Mit einer Fläche von 12,6 Quadratkilometern hat die Insel gerade einmal zwei Orte: Stromboli und Ginostra.
Erreichen können Sie die Insel mit Schiffen von Neapel, Milazzo und Messina, die von hier aus regelmäßig verkehren. In der Ferienzeit besteht zudem die Möglichkeit, über Schnellboote von der Küste Kalabriens nach Stromboli zu gelangen. Unterkünfte finden Sie in alten Häusern, die zu Pensionen und Ferienwohnungen umfunktioniert wurden. Hotelanlagen und sonstigen Tourismusrummel suchen Sie hier vergebens. Die Ortschaft Stromboli hat 450 dauerhafte Einwohner und befindet sich im Nordosten der Insel. In Ginostra, im Südwesten der Insel, leben gerade einmal 25 ständige Bewohner. Über den Landweg kann man Ginostra nicht erreichen, somit ist der Seeweg die einzige Verbindung zu diesem Ortsteil. In beiden Orten sind nur sehr wenige Autos unterwegs, man bewegt sich hier überwiegend mit Motorrollern und motorisierten Dreirädern (Lambrettas) fort. In Ginostra gibt es zudem nur sehr enge Straßen, sodass man hier zu Fuß am besten unterwegs ist. Dafür besitzt Ginostra aber den kleinsten Hafen von ganz Italien.
Auf der nordwestlichen Seite der Insel befindet sich die „Sciara del Fuoco“ die sehr bekannte Feuerrutsche, über deren oberen Krater manchmal Lava ins Meer abfließt. Der Vulkan Stromboli ist in unregelmäßigen Abständen aktiv. Mal handelt es sich um Minuten und mal um mehrere Stunden, aber er pufft und pafft eigentlich die ganze Zeit. Aus mehreren Krateröffnungen steigen große und kleinere Eruptionen empor. Einer der letzten größeren Ausbrüche war im Jahre 2002, bei dem minutenlang Ascheregen auf die Bewohner nieder regnete. Ebenfalls im Jahre 2002 gab es eine verheerende Eruption, bei der Teile des Vulkankegels abgerissen sind und in Meer fielen. Die Wucht war so stark, dass eine Flutwelle ausgelöst wurde, die mehrere Häuser mit sich riss und auch einigen Menschen das Leben kostete. Den Vulkankegel können Sie erklimmen, was allerdings nur je nach Aktivität des Vulkans möglich ist. Der Aufstieg ist sehr mühsam und zudem äußerst gefährlich. Über markierte Fußwege dauert der Aufstieg rund drei Stunden und ist nur mit Schutzhelm und Bergsteigerschuhen sowie eine vernünftige Ausrüstung möglich. Des Weiteren müssen Sie sich von einem zugelassenen Bergführer führen lassen und dabei über eine überdurchschnittliche Kondition verfügen.
Nach dem Abstieg können Sie es sich auf der Südseite der Insel richtig gut gehen lassen. Zwar gibt es hier nichts an Sehenswerte Gebäude, aber die Ruhe und das Panorama sind einfach einmalig. Gut zwei Kilometer in nordöstlicher Richtung befindet sich ein sehr kleiner, unbewohnter Fels, der „Strombolicchio“, auf dem es nur einen Leuchtturm gibt. Dieser Fels ist der beständige Kern des früheren Vulkans. Stromboli ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art, denn trotz der vielen Touristen und Forscher hat sich diese Insel sehr viel von ihrer Ursprünglichkeit erhalten. |
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In beiden Orten sind nur sehr wenige Autos unterwegs, man bewegt sich hier überwiegend mit Motorrollern und motorisierten Dreirädern (Lambrettas) fort. In Ginostra gibt es zudem nur sehr enge Straßen, sodass man hier zu Fuß am besten unterwegs ist. Dafür besitzt Ginostra aber den kleinsten Hafen von ganz Italien.
Der Aufstieg ist sehr mühsam und zudem äußerst gefährlich. Über markierte Fußwege dauert der Aufstieg rund drei Stunden und ist nur mit Schutzhelm und Bergsteigerschuhen sowie eine vernünftige Ausrüstung möglich. Des Weiteren müssen Sie sich von einem zugelassenen Bergführer führen lassen und dabei über eine überdurchschnittliche Kondition verfügen.