Land und Leute
Italien Bevölkerung
In Italien leben ungefähr 58 Millionen Menschen auf einer Gesamtfläche von ca. 302.000 Quadratkilometern. Das Festland Italien ist eine Halbinsel , denn fast alle Regionen werden vom Mittelmeer umgeben.Italien grenzt im Norden an Frankreich, die Schweiz, Österreich, Slowenien und Kroatien. Italienisch ist die Amtssprache. Jedoch wird in einigen Regionen auch französisch, deutsch und sogar noch rätoromanisch gesprochen. Einige weniger verbreitete Sprachen sind laut Verfassung geschützt. Über 80% die Italiener sind römisch-katholischen Glaubens, daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Kirchgang keine Pflichtübung ist, sonder zum alltäglichen Leben in Italien dazugehört.
Nur ein geringer Teil der in Italien lebende Bevölkerung gehören anderen Konfessionen an.Weitere fast 16% der Bevölkerung sind Konfessionslos. Touristen, die das Land bereisen, bemerken häufig nur die Schönheit, und den Kulturellen Glanz des Landes. Die Realität sieht jedoch ein wenig anders aus, denn tatsächlich wird Italien von ziemlich großen regionalen Unterschieden durchzogen, dem so genannten Nord-Süd-Gefälle.Im Norden des Landes wo sich viele Industriellen Betriebe angesiedelt haben herrsch Finanzieller Wohlstand, während in den südlichen Regionen, wo die Bevölkerung überwiegend aus der landwirtschaftlichen Erzeugung von Lebensmittel lebt, her Bescheidenheit herrsch. Die oft verbreitete Meinung, das der Süden Italien insbesondere die Regionen Apulien, Kalabrien und Sizilien besonders Arm wären ist definitiv falsch. Zwar ist das durchschnittliche Jahreseinkommen mit knapp 15.000 Euro im Jahr erheblich niedriger als im Norden des Landes , dafür sind die Lebenserhaltungskosten um einen vielfachen niedriger.
Gerade im Bereich Energieverbrauch sind hier gravierende unterschiede festzustellen, da in diesen Regionen selbst in den Wintermonaten kaum geheizt werden muss. Hinzu kommt, das im Süden Italien sehr viele Menschen nach wie vor Eigentum und etwas Land besitzen, während im Norden oftmals Menschen in den Städten dazu gezwungen sind Horrenden Hohen Mieten zu zahlen. Nicht zu unterschätzten ist der Faktor Selbstversorgung. Zwar müssen die Menschen bestimmte Grundnahrungsmittel auch hier erwerben , da aber viele Familien noch ein eigenes Stück Land besitzen, gehört ein großer Teil der Bevölkerung zu den Selbstversorger. Hinzu kommt, das man hier die Ferien Zuhause verbringt, denn das Land bietet Optimale Bedingungen um sich zu Erholen, sowohl in den Sommer als auch in den Wintermonaten, währen die Menschen in den Norden den Großstadtstress innerhalb der Ferienzeiten entfliehen wollen und müssen. Im Allgemein kann man jedoch behaupten, das Italiener ein sehr familienbezogenes Volk sind. Häufig leben in Italien mehrere Generationen unter einem Dach.
Dies zeichnet den Zusammenhalt der Familien aus Regelmäßige Mahlzeiten innerhalb der Familie gehören hier selbstverständlich zum festen Bestandteil des Alltag. In viele Familien wird hier wenigstens einmal täglich gemeinsam an Tisch eine Mahlzeit eingenommen. Oftmals besteht der Mahl aus einen Der-Gänge Menü, wobei Nudeln in Italien fast immer als Vorspeise gelten, denen dann ein Hauptgericht und eine Nachspeise folgen. Gäste und Freunde der Familie sind stehst willkommen, denn Italiener sind überwiegend sehr gastfreundlich und nehmen sich für das gemeinsame Essen viel Zeit. Es wird wie üblich viel geredet und viel gelacht. Gerade im südlichen Italien, wo die Menschen in der Landwirtschaft tätig sind, wird nach einem ausgiebigen Mittagessen in den heißen Sommermonaten erst einmal eine Siesta gehalten. Die Arbeit wird dann in den Nachmittagsstunden fortgesetzt und dauert oft bis zu den Abendstunden. Hier ist es auch üblich, dass Kinder das Elternhaus erst verlassen, wenn sie selber eine eigene Familie gründen und Verheiratet sind.Im allgemein kann man behaupten das Italiener sehr Temperamentvoll sind , was sicherlich bei Unterhaltungen und Diskussionen sofort auffällt. Aber alles im einen leben Italiener auch ruhig und gelassen.
Die Rollen zwischen Mann und Frau innerhalb der Familien sind sehr unterschiedlich aufgeteilt. Grundsätzlich hat man erst einmal das Gefühl, dass der Mann der Familienoberhaupt ist. Schaut man allerdings genauer hin, so sind auch in Italien die Rollen zwischen Mann und Frau relativ gut verteilt. Es gibt jedoch im Süden des Landes eine stärkere Tendenz zum Patriarchat insbesondere in jungen Ehen und Familien da traditionelle Rollen innerhalb Lebensgemeinschaften oft unter den Einfluss der Katholische Kirche stehen und somit ehr Konservativ geprägt sind. Das Bildungssystem ist in mehren Stufen aufgeteilt. Es gibt ausreichende Kindergärten wo die Kinder auf die fünf Jahre andauernde Grundschule Scuola Elementare , vorbereitet werden. Im Anschluss gehen die Kinder dann drei Jahre in die Scuola Media. Danach gibt es Möglichkeit, Gymnasien in verschieden weiterführende Schulen zu besuchen. Für Kinder und Jugendliche besteht im Lande eine Schulpflicht bis zur Vollendung des 18te Lebensjahr. Der Zugang zu Bildung ist für alle Italiener Kostenlos. Es gibt jedoch im Lande sehr viele Privatschulen. Bücher und Lehrmaterialem müssen teilweise selbst erbracht werden.