Rom - Die ewige Haupstadt Italien

Die „ewige Stadt“ Rom gehört seit jeher zu den wichtigsten Metropolen der Welt.
Weltweit gibt es in keine andere Stadt gibt es eine solche Vielfalt an Kulturansammlungen wie hier. Roma ist in Europa was Kunst anbetrifft, definitiv die Stadt der Superlative. Im Stadtgebiet von Rom leben rund 2,5 Millionen Einwohner, dazu kommen noch einmal 3,3 Millionen in den Vororten und Randbezirken. Entgegen der Annahme einiger nennen sich die Einwohner Roms nicht Römer, sondern Romani. Der Beiname „ewige Stadt“ bezieht sich auf die Existenz der Stadt, die bereits um 1000 vor Christus gegründet wurde.
Petersplatz in Rom
Petersplatz in Rom
Ein besonderes Privileg für Rom ist das die Stadt dreifachen Hauptstadt ist. Denn Rom ist nicht nur die stolze Landeshauptstadt Italiens, sondern auch die Hauptstadt der Provinz Rom in der Region Latium. Ferner ist inmitten der Stadt der unabhängige „Vatikanstaat“, Sitz des Bischofs von Rom und natürlich auch des Papstes, was Rom letztlich auch zur Hauptstadt der römisch-katholischen Kirche macht. Der Vatikanstadt und der Petersdom sind im übrigens seit 1980 zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Rom Geschichte

Der Römischen Mythologie zufolge wurde Rom in Jahre 753 vor Christus von Romulus. Allerdings weisen archäologische Funde darauf hin, dass bereits im Jahre 1000 vor Christus hier einige Siedlungen gewesen sind. Ende des 4. Jahrhunderts vor Christus Geburt begann Rom, das anfänglich auf den sieben umliegenden Hügeln erbaut wurde, die Gebiete ringsherum anzunehmen. Rom galt im übrigens bereits seit 475 vor Christus als Republik. Die Stadt Rom wuchs trotz verschiedener Kämpfe und Kriege bis zum Ende des I Jahrhundert vor Christus Geburt innerhalb der 7 Hügel weiter. Der Imperator Julius Caesar schließlich sorgte während und nach seinen umgesetzten Reformen die weitere Ausweitung Roms durch, ehe er 44 vor Christus ermordet wurde.

Obwohl Rom in der Kaiserzeit immer größer und mächtiger wurde, so verlor es doch zusehends an Macht und Bedeutung, schließlich konnte auch der Bau der Aurelianischen Mauer die Westgoten und die Vandalen nicht davon abhalten sich nach Rom zu stürzen und die Stadt zu plündern.
In den darauffolgenden Jahren, bis zum Mittelalter sank die Einwohnerzahl der Stadt stetig.

Der Aufschwung kam jedoch wieder als Rom im 14. Jahrhundert zur Hauptstadt des Kirchenstaates ernannt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte konnte dann Rom wachsen und verschiedene bewundernswerte Bauwerke wurden errichtet. Im neuen Italien Ende des 19. Jahrhundert wurde Rom zur Landeshauptstadt. Mussolini beendet die Streitigkeiten zwischen Staat und Kirche. 1929 wurde der unabhängige „Staat Vatikanstadt“ gegründet. Seitdem 1946 ist die Stadt Rom die Landeshauptstadt der Republica Italiana. Die Innenstadt Rom ist weitestgehend von alten und Antiken Bauten geprägt. Lediglich in den äußeren Bezirken sind mächtige Bauten aus dem 20. Jahrhundert hinzugekommen. Da viele Teile der Innenstadt unter Denkmalschutz stehen, ist die Sanierung und Umstrukturierung des Urbanen Lebens in der Stadt nicht einfach, da Ausgrabungen immer wieder historische Denkmäler und Kulturschätze zu Tage fördern
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